DESERTEC – Endlich erste richtige Schritte für den Klimaschutz

Schon seit 15 Jahren kämpfen Umweltschützer und Wissenschaftler für ein Projekt, indem die Sahara, eine eh brach liegende Region, als ein großes erneuerbares Energiekraftwerk genutzt werden soll. Grund dafür ist, dass Wind – aber vor allem Solarenergie dort mit höchster Effizienz genutzt werden könnte. Der erzeugte Strom sollte dann vor allem nach Europa transportiert werden.
Nun hat Herr Knies, der als Mitglied des Hamburger Klimaschutzfond mit diesem Projekt begonnen hat, sein Ziel endlich erreicht als Projektleiter des Projektes Desertec.
Zusammen mit führenden Großkonzernen aus Europa und dem Mittelmeerraum wird die DESERTEC Industrial Initiative (DII) den Umbau der Energieversorgung vorantreiben.

Die zentrale Idee des DESERTEC Konzeptes, dass die Wüsten der Erde in weniger als 6 Stunden soviel Energie von der Sonne empfangen, wie die Menschheit in einem Jahr verbraucht, ist dabei die Grundlage. Das Gründungstreffen der DESERTEC Industrial Initiative findet am 13. Juli 2009 auf Einladung der Münchener Rück zusammen mit der DESERTEC Foundation statt.
Etwa 15 Prozent der europäischen Stromversorgung ließen sich beim geplanten Investitionsvolumen über Desertec decken. Das Projekt wäre eine der größten privaten Ökostrom-Initiativen aller Zeiten. Experten schätzen das Projektvolumen auf 400 Milliarden Euro. Davon würde der Bau der solarthermischen Kraftwerke etwa 350 Milliarden Euro verschlingen. Der Rest dürfte in den Bau neuer Gleichstrom-Hochspannungsnetze fließen, die den Strom nach Europa leiten würden.
Go For Climate freut sich ehrlich über den Erfolg von Dr. Knies, es zeigt sich dann doch dass jahrelange harte Arbeit für ein Thema zum Erfolg führen. Wir hoffen, dass auch die Bürger draussen verstehen, dass es nicht um Abzocke geht oder PV auf Ihrem eigenen Dach doch besser wäre. Wir brauchen beides, aber wir brauchen vor allem auch die Bereitschaft von Grosskonzernen wie RWE und Siemens, ihre Gewinne wieder in solch positive Projekte zu stecken statt in Kohlekraftwerke.

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