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Zweites Update für unsere Spender im Projekt „Hilfe für Kinder im Jemen“

Liebe Unterstützer,

Dank eurer Hilfe konnten wir wieder 1500 Euro in den Jemen senden.

Damit konnten die Milchrationen für alle Donnerstage im Juli gesichert werden. Jeden Donnerstag kommen Mütter, die es schaffen in die Kinderarztpraxis zu reisen (viele in den umliegenden Dörfern schaffen es wegen den Reisekosten und dem Krieg nicht), mit ca. 150 Kindern in die Praxis, um dort Zusatznahrung zu erhalten – was sie sonst tatsächlich in der Region nirgends erhalten. Ohne diese Zusatznahrung könnten viele der Kinder nicht überleben.

Anbei seht ihr die Rechnung für das Milchpulver und auch Bilder, die zeigen, wie dünn die Kinder sind.

Wir haben erst knapp 20% unseres Ziels erreicht monatlich 3000 Euro an Spenden zu erhalten und suchen noch dringend weitere Spender, die 10 Euro im Monat spenden können. 

Im Namen der Kinder aus Al-Hudaida und ihrer Kinderärztin Ashwaq Mahram bedanken wir uns herzlichst bei euch.

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Update für unsere Spender im Projekt „Hilfe für Kinder im Jemen“

Liebe Unterstützer,

wir wollten euch informieren, dass wir Dank eurer Hilfe die ersten 1500 Euro in den Jemen senden konnten.

Damit konnten die Milchrationen für alle Donnerstage im Mai gesichert werden. Jeden Donnerstag kommen Mütter, die es schaffen in die Kinderarztpraxis zu reisen (viele in den umliegenden Dörfern schaffen es wegen den Reisekosten und dem Krieg nicht), mit ca. 150 Kindern in die Praxis, um dort Zusatznahrung zu erhalten – was sie sonst tatsächlich in der Region nirgends erhalten. Es ist ganz ganz wundervoll, dass zumindest diese Kinder in diesem Monat versorgt waren.

Anbei seht ihr die Rechnung für das Milchpulver und auch zwei Bilder, die euch einen Eindruck von einem typischen Donnerstag in der Praxis geben. 

Wir haben erst knapp 15% unseres Ziels erreicht monatlich 3000 Euro an Spenden zu erhalten. Wir haben aber auch viele einmalige Spenden erhalten, sodass die Zahlung für den Mai ermöglicht wurde.

Im Namen der Kinder aus Al-Hudaida und ihrer Kinderärztin Ashwaq Mahram bedanken wir uns herzlichst bei euch. Bitte erzählt euren Freunden und Familie von dem Projekt. 

Noch ist die Versorgung der von Dr Mahram betreuten Kinder nicht gesichert, vor allem hat sie noch nicht genügend Mittel, um auch in die entlegenen Dörfer zu reisen, dazu würde sie neben den 1500 euro monatlich weitere 1500 euro benötigen. Aber zusammen schaffen wir es genügend Spender zu finden. 10 Euro kann fast jeder im Monat erübrigen. Wir werden das schaffen, mit eurer Hilfe.

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Spendenprojekt, um 200 Kindern im Jemen das Leben zu retten

Go For Climate e.V. unterstützt seit Jahren Projekte, in denen 100% der gespendeten Gelder auf effektivste Art und Weise direkt an die bedürftigen Menschen gehen. In diesem Jahr wollen wir unser größtes und wohl wichtigstes Projekt starten und so lange daran arbeiten, bis wir unser Ziel erreicht haben: 200 Kindern im Jemen das Leben zu retten, durch dauerhafte Spenden von 10 Euro – wir suchen also mindestens 300 Spender um 200 Kinder zu retten, ja wahrscheinlich muss man „retten“ sagen.

Für die meisten der 28 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner ist das Leben im Jemen mittlerweile unerträglich. Rund 400.000 Mädchen und Jungen unter fünf Jahren sind unterernährt und könnten in diesem Jahr sterben, wenn sie keine Hilfe bekommen.

Daher hat sich unser Verein dazu entschlossen im nächsten Projekt den Kindern und Menschen im Jemen zu helfen. Das Wichtigste und Schwierigste dabei war, den richtigen Partner vor Ort zu finden, denn was wir absolut nicht wollen, ist, dass die Spendengelder in lokale Strukturen (für Büromiete, Autos etc.) und lokale Mitarbeiter fließen, sondern zu 100% NUR in Essen für Kinder und andere stark unterernährte Personen fließen.

Nach langen Recherchen und Gesprächen mit einigen Organisationen, haben wir Frau Dr. Ashwaq Mahram gefunden. Sie wurde 1975 im Jemen geboren, absolvierte 2001 ihr Studium der Medizin und ist seit 2003 vor allem als Frauen – und Kinderärztin tätig. Im Jahr 2016 entschied Sie sich trotz Krieg im Jemen zu bleiben, um für die Kinder und Menschen ihrer Region da zu sein. Sie war eine der ersten Personen, die in Dörfer ging und dort die verheerende Lage der Kinder aufdeckte. Dafür erhielt sie im Jahr 2016 von BBC die Auszeichnung als eine der 100 Heldinnen des Jahres. BBC berichtete auch ausführlich über die aufopfernde Arbeit von Dr. Mahram. Aktuell ist Dr. Mahram die Stellvertreterin des Leiters des allgemeinen Gesundheitsamtes in Al Hodeadah und Koordinatorin des Obersten Rates für Mütter und Kinder.

Nach ihren zahlreichen Auszeichnungen erhielt sie Spenden für Ihre Arbeit, aber mit der Zeit ebbte das Interesse wieder ab. Ihr größtes Problem ist nun, regelmäßig genug Spenden zu erhalten um Zusatznahrung für 120 – 150 Kinder, die jeden Donnerstag in Ihre Praxis kommen und für die Kinder, die Sie in den Dörfern sucht und versorgt, zu erhalten. In den Dörfern sind auch viele ältere Menschen so stark unterernährt, dass ihr Leben gefährdet ist. Für beide Aktivitäten (Nahrungsversorgung Donnerstags in der Praxis und Fahrt einmal pro Woche in Dörfer) benötigt Dr. Mahram 3000 Euro monatlich und kann damit ca. 200 Kinder dauerhaft versorgen.
Leider erhält Sie nur unregelmäßig Spenden und muss jeden Monat bangen, manchmal auch eigene Wertgegenstände verkaufen. Daher haben wir uns als Ziel gesetzt 300 Spender zu finden, die jeweils 10 Euro spenden, sodass Dr. Mahram jeden Donnerstag ihre Kinder in der Praxis versorgen kann und auch genug Geld hat, um einmal pro Woche in ein Dorf zu reisen und dort Essen zu verteilen. Dies ist außerdem ein gefährliches Vorhaben für Dr. Mahram, da Sie in einem Kriegsgebiet lebt und auf ihren Fahrten in den Dörfern jederzeit auch in ein Kriegsgeschehen geraten könnte.

Ich, Marilyn Heib, die Gründerin von Go For Climate e.V., hatte bisher immer die Möglichkeit unsere Spenden selbst vor Ort zu bringen. COVID und Krieg lassen das nicht zu. Ich habe mir schwer getan, einem Menschen zu vertrauen, das Geld wirklich richtig einzusetzen. Nach langen Recherchen, Telefonaten mit einem Arzt der durch Ärzte ohne Grenzen vor Ort war und Gesprächen mit anderen Hilfsorganisationen, habe ich letztlich Ashwaq gefunden (Dr. Mahram). In meinen Telefonaten mit Ashwaq musste ich immer weinen. Sie hat ihre Kinder mit deren Vater in Sicherheit geschickt und sich dafür entschieden bei „ihren Kindern“ im Jemen zu bleiben. Wenn Sie mir erzählte, wie die Menschen leiden, und dass sie nie genug Geld hat, allen ausreichend zu helfen und enttäuscht ist von der Weltengemeinschaft, dann konnte mich das nur zum Weinen bringen. Ich habe allergrößten Respekt vor dieser Frau, die alles hinter sich gelassen hat und sich auf ihren Reisen in die Dörfer in größte Gefahr bringt, aus purer Menschlichkeit.
Wir alle haben viel um die Ohren, unser tägliches Leben und der Stress aufgrund von COVID. Aber es gibt Menschen dort draußen, für die 10 Euro im Monat überleben heißt. Wir können nicht die ganze Welt retten, aber jeder von uns kann 1 Person retten. Daher hoffe ich, dass ich viele unter Ihnen finde, die genauso denken und 10 Euro (oder mehr) erübrigen können als dauerhafte monatliche Spende. Ich selbst spende natürlich auch und werde versuchen, sobald es möglich ist, auf eigene Kosten ins Land zu reisen und auch zwischendurch zusammen mit Dr. Mahram die Lage stets zu dokumentieren. Und für die, die sich ein persönliches Bild von Dr. Mahram machen wollen, werden wir am Donnerstag den 29ten April um 18 Uhr eine Zoomvideokonferenz veranstalten, bei der Dr. Mahram sich nochmals vorstellen und Fragen beantworten wird.

Wenn Sie mitmachen wollen, dann senden Sie Ihre Spende als Dauerauftrag an:
Go For Climate e.V.
IBAN: DE67 5935 1040 0000 208264
BIC: MERZDE55XXX
Betreff: Spende für Kinder im Jemen

Vielen Dank im Namen von Dr. Ashwaq Mahram und den Menschen im Jemen, denen Sie zur Seite steht.

Ihre Marilyn Heib für Go For Climate e.V.

Bilder:
Wir haben einige Bilder von Dr. Mahram erhalten, die extremst unterernährte Kinder zeigten, die sie Gott sei Dank retten konnte. Wir möchten Sie damit verschonen, im Internet können Sie viele Bilder finden. Es st schlimm genug.
Daher haben wir uns auf diese 3 Bilder beschränkt, die einen kleinen Eindruck geben, ohne die Würde dieser Menschen vor Ort zu sehr zu verletzten.

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Schuhe für Flüchtlingskinder im Nordirak

Im Dezember 2019 sammelte Go for Climate e.V. Spenden für Kinderschuhe in irakischen Flüchtlingslagern. Durch einen Spendenlauf der Vereinsvorsitzenden sowie Zuwendungen u.a. des Weihnachtschors „Enchanting Carol Singers“ kamen insgesamt 1650€ zusammen, die Go for Climate mit eigenen Mitteln auf 1900€ aufstocken konnte.

Da es bei der Überweisung der Mittel und darauffolgend durch die Corona-Pandemie zu einiger Verzögerung kam, konnte das Projekt erst Ende 2020 abgeschlossen werden. Insgesamt konnten 365 Schuhpaare durch unsere Partner vor Ort, Better World Organization for Community Developement, kurz vor Weihnachten an die Flüchtlingskinder verteilt werden. 

Wir bedanken uns herzlichst bei all unseren Unterstützerinnen und Unterstützern für die Spenden.

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800 Winterschuhe für geflüchtete Kinder im Nordirak

Vor ziemlich genau fünf Jahren engagierte sich Go for Climate e. V. zum ersten Mal für Flüchtlinge im Nordirak. Damals mussten tausende Familien in einer Nacht- und Nebelaktion vor dem IS flüchten. Dabei konnten die Familien nichts mitnehmen, nicht mal Schuhe für ihre Kinder, um diese vor der Kälte im Nordirak zu schützen.

Wir konnten damals durch eine Spendenaktion 1000 Kindern helfen, dank Schuhen auch draußen spielen zu können (Details siehe http://go-for-climate.com/?p=634 ). Es war eine Aktion, die wir nie vergessen werden. Das Glück und die Freude, die wir dort erleben durften, wird immer in unsrem Herzen bleiben.

Tausende Kurden aus Syrien flüchten aktuell vor Angriffen (Quelle z. B. : https://www.nzz.ch/international/syrien-zehntausende-von-kurden-ergreifen-die-flucht-ld.1520183). Wir können die Politik nicht ändern, wir können aber den Kindern vor Ort helfen, etwas Freude zu erfahren. 

Daher startet unser Verein Go for Climate erneut eine Spendenaktion, um so vielen Kindern wie möglich Schuhe zu kaufen. Ein Paar Schuhe kostet ca. 3,50 Euro. Die Schuhe werden vor Ort in Dohuk von unserem Projektpartner, der Organisation Better World (https://betterworldngo.org/) gekauft und verteilt. Go for Climate e.V. hat bereits mehrfach mit der Organisation zusammen gearbeitet, vertraut dieser und kontrolliert die Spendenaktion. 

Und zu diesem Zweck werden sich Mitglieder unseres Vereins müde machen und am 29.12.2019 auf dem Silvesterlauf in Saarbrücken für diesen guten Zweck Laufen.

Wir bitten Sie herzlich darum, uns für jeden Kilometer den wir laufen (maximal 10 km) zu spenden.

Sie können dies direkt über die Spendenplattform betterplace tun unter https://www.betterplace.org/de/projects/74950-800-winterschuhe-fur-gefluchtete-kinder-im-nordirak oder Spenden auf unser Spendenkonto überweisen: 

Go for Climate e.V.
Konto-Nr: 217836
IBAN: DE67 5935 1040 0000 2082 64
MERZDE55XXX

Natürlich erhalten Sie eine Spendenquittung, unser Verein ist offiziell gemeinnützig eingestuft.

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206 Jobs – Hilfe zur Selbsthilfe für die IS Flüchtlinge im Nordirak

In einer ersten Spendenaktion waren zwei Mitglieder von Go For Climate e.V.  Mitte Dezember in Dohuk/ Nordirak, um die  ersten 3.500 € ihrer Spendenaktion für die IS Flüchtlinge in Dohuk persönlich vorbeizubringen (damit die Gelder wirklich ankommen. Reise auf eigene Kosten, damit alle Spenden zu 100% an die Menschen vor Ort gehen). Nach vielen Gesprächen mit den Menschen vor Ort, entschied sich der Verein das Geld in 1000 Kinderschuhe zu investieren, da die meisten Kinder vor Ort nur Plastiksandalen besitzen und abends wird es sehr kalt (damals war Winterzeit). Zwei Tage lang reiste das Team begleitet von lokalen Helfern (selbst Flüchtlinge) von Baracke zu Baracke und Camp zu Camp.

Es war eine Reise voller Impressionen. Der Staat kann die rund 1 Mio. Flüchtlinge kaum versorgen, es ist einfach zu viel. Daher will der Verein und auf jeden Fall weiter helfen. Im zweiten Schritt werden nun die Menschen vor Ort die Möglichkeit bekommen, sich selbst zu helfen, wieder zu arbeiten und sich eine eigene kleine Infrastruktur aufzubauen. Nach dem Go For Climate Leitspruch „Hilfe zur Selbsthilfe“ sollen 206 Menschen eines der 7 Camps wieder Jobs erhalten. Dazu hat der Verein auf seiner letzten Reise Menschen im Camp befragt, was ihr Beruf ist und womit sie hier im Camp Geld verdienen könnten. 206 Personen verfügten über Handwerksberufe/ Berufe mit denen sie vor Ort oder in den ringsum gelegenen Dörfern Geld verdienen können. Da die Ausfuhr von Materialien mittels Truck aktuell schwer ist und auch bei manchen Berufen vor Ort nochmals geklärt werden muss, welche Materialien genau benötigt werden, wird der Verein nur wenige Materialien mitnehmen können, das  Meiste wird vor Ort gekauft werden. Folgende Sachspenden werden erbeten:

  • 15 noch fußbetriebene Nähmaschinen
  • 4 Fotokameras
  • 1 Videokamera
  • 1 Gitarre
  • 2 Kopiergeräte
  • 1 E-Piano
  • 2 Schweißgeräte

Vor Ort wollen wir kaufen

  • 31 Mal Friseur Arbeitsmaterial (31 x 25 € = 775 €)
  • 21 Mal Barbier Arbeitsmaterial (31 x 25 € = 525 €)
  • 24 Mal Material für Elektrogerätereparatur (24 x 50 € = 1.200 €)
  • 6 Mal Fliesenleger Arbeitsmaterial (6 x 50 € = 300 €)
  • 2 Mal Steinmetz Arbeitsmaterial (2 x 50 € = 100 €)
  • 1 Mal Zimmermann Arbeitsmaterial (1 x 100 € = 100 €)
  • 1 Mal Klemptner Arbeitsmaterial (1 x 50 € = 50 €)
  • 1 Mal Fensterreparateur Arbeitsmaterial (1 x 50 € = 50 €)
  • 1 Mal Maurer Arbeitsmaterial (1 x 50 € = 50 €)
  • 11 Mal Gipser/ Stuckateur Arbeitsmaterial (11 x 50 € = 550 €)
  • 3 Mal Automechaniker Arbeitsmaterial (3 x 100 € = 300 €)
  • 1 Klein-Ofen (zum kochen und backen) (1 x 150 € = 150 €)
  • 77 Personen wollen backen, daher Material für 11 zu mauernde Backöfen (zu Anfang wollen wir erst einmal dass die Personen sich den Ofen teilen) (11x 100) = 1.100 €

= 5.250 €

Die Sachspenden können unter folgender Adresse abgegeben werden oder per Post gesandt werden:
Go For Climate e.V.
z.H. Marilyn Heib, Neue Welt 17, 66701 Haustadt.

Am dringlichsten benötigen wir jedoch Geldspenden. Diese bitte an:

Go For Climate e.V.
Konto-Nr: 217836
IBAN: DE31 5935 1040 0000 2178 36
BIC: MERZDE55XXX

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Unterstützung unseres Benefiz-Konzerts

Die Erlöse des diesjährigen Rock’n’Help Konzertes werden mit einem Anteil von 30 % auch den Taifunopfern auf den Philippinen zu Gute kommen. Trotz der schwierigen Lage der Menschen in Olongapo (Zentralluzon) ist es uns ein besonders wichtiges Anliegen, das durch die vernichtende Zerstörungskraft des Taifuns Haiyan entstandene Leid zu lindern.

Bitte unterstützt unser diesjähriges Benefizkonzert durch eure Teilnahme und / oder eine Spende an die Menschen auf den Philippinen!

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Engagement auf dem Flohmarkt – Ein Rückblick

Im Juli waren die Helfer von Go for Climate e.V. auf zwei Flohmärkten aktiv, um Geld für saarländische Kinder und den schwerkranken Jerry zu sammeln. Es konnten rund 1400 € gesammelt werden, von 725 € schon an Jerry gingen. Er wurde bereits operiert und ist in weiterer Behandlung. Es geht ihm schon wieder den Umständen entsprechend gut.

Dennoch zeigt sich für den Verein Go for Climate, dass die alte Herangehensweise, eher Jobs zu finanzieren, das Richtige ist. In Zukunft wollen wir Eltern, die kranke Kinder haben, eher Jobs schaffen.

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Hilfe für Jerry und saarländische Kinder

Homburg (pt). Gebrauchtes verkaufen für einen guten Zweck – das steckt hinter der neuesten Aktion des Klimaschutzvereins „Go for climate“. Die Vereinsmitglieder wollen auf dem Flohmarkt am Samstag, 7. Juli, in Homburg möglichst viel verkaufen, um den Kindern in Olongapo auf den Philippinen ebenso wie hilfebedürftigen Jungen und Mädchen im Saarland zu helfen.

Zu Beginn des Jahres hatte die Vorsitzende des Vereins, Marilyn Heib, die selbst aus dem Saarland stammt, bereits ein Benefizkonzert veranstaltet. Unterm Strich blieb eine Summe von 2300 Euro. Damit konnte sechs kranken Kindern in Olongapo geholfen werden deren notwendige Operationen zu finanzieren. Es sind Kinder der Menschen, die auf der Müllkippe in Olongapo Müll sammeln und verkaufen. Damit können sie ihre Familien ernähren. Der Verein unterstützt diese Menschen schon seit 2010, in dem ihnen alternative klimafreundliche Jobs mittels Mikrokrediten geschaffen werden. Da die Menschen aber nicht krankenversichert sind, wollte „Go for climate“ helfen, den Kindern ein lebenswertes Leben zu ermöglichen.
Um das Budget für dieses Vorhaben aufzustocken und weiteren Kindern zu helfen, wollen die Vereinsmitglieder nun die eigenen Keller und die ihrer Freunde und Familien ausmisten und alles verkaufen, was nicht mehr gebraucht wird. Das hilft auch der Umwelt, da Ware, die wieder genutzt werden kann recycelt wird. Damit auch die Standgebühr praktisch in den Erlös mit einfließen kann, hat der Verein den Bürgermeister von Homburg, Karl Heinz Schöner, als Schirmherrn der Aktion gewinnen können. Die Stadt übernimmt somit die Standgebühr. Und vielleicht findet sich ja auch im Keller des Bürgermeisters noch das ein oder andere, was er nicht mehr benötigt?

Die Hälfte der Einnahmen aus dem Flohmarkt-Verkauf sollen nach Olongapo gehen, die andere Hälfte ist für saarländische Kinder gedacht. Der Verein möchte mit dem Geld Musikunterricht für Kinder finanzieren, die aus armen Familienverhältnissen kommen, und ihnen somit ein sonst nie erreichbares Hobby ermöglichen. Ziel ist es, dass die Kinder für jede Stunde Musikunterricht eine Stunde mit alten Menschen verbringen. Also ein Generationen verbindendes Projekt.
Der Homburger Flohmarkt, der größte im ganzen Saarland, findet am Samstag, 7. Juli, von 8 bis 16 Uhr statt. Die Vereinsmitglieder sind auch am 14. Juli auf dem Flohmarkt am Saarbrücker Schloss mit derselben Aktion vertreten.

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Erste Kinder von Olongapo behandelt

Acht kranken Kindern aus Olongapo zu helfen, hatte sich Go for Climate vorgenommen. So fand im Januar ein Benefizkonzert zu ihren Gunsten statt. 400 Besucher kamen und der Erlös betrug 3.000 EUR. Diesen Betrag haben wir an die lokale Hilfsorganisation „Helping hands“ überwiesen.
Zwei Monate danach ist es nun Zeit eine erste Bilanz zu ziehen: Was ist bei den Kindern angekommen? Konnte ihnen angemessen geholfen werden? Reichte das Geld aus, um Erfolge zu erzielen?

Nachfolgend Bilder von zweien der acht Kindern. Auf diesen kann man sehr gut beurteilen, wie sich die Situation von Marvin Aison verändert hat. Bilder sagen ja manchmal mehr als tausend Worte:


Man kann selbst mit bloßem Auge erkennen, das Aison und Marvin weitaus vitaler und gesünder aussehen, als zuvor. Auch bei den anderen Kindern sind Verbesserungen erkennbar. Deshalb möchten wir uns stellvertretend für die Kinder bei den Besuchern des Benefizkonzert bedanken!

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