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Neuigkeiten aus Olongapo

Ende Februar 2013 waren Marilyn Heib und Marc Meiers von Go For Climate  e.V. nun wieder vor Ort in Olongapo. Für die Menschen auf der Müllhalde in Olongapo wird das Leben wieder schwerer. Nachdem sich in den vergangenen Jahren viele ein Standbein durch den Müllverkauf oder durch andere gute Ideen rund um die Müllhalde aufgebaut haben, stehen nun einschneidende Änderungen bevor.

Derzeit wird die Müllhalde umgebaut. Alles soll bis Mai 2013 fertig sein. Fakt ist, dass der Müll nach dem Umbau professionell getrennt wird, die Einnahmen sollen nicht mehr zu 100% an die Menschen, die dort leben, gehen. Zwar verhandelt GFC mit dem Bürgermeister, der versicherte, dass 100% der Gelder an die Müllhaldenbewohner gehen werden, jedoch sind im Mai Neuwahlen und es scheint, dass korrupte Personen die Müllhaldenbewohner zusätzlich finanziell schröpfen. Auch dazu sucht GFC nun Austausch mit dem Bürgermeister.

Bei einem Treffen mit den Frauen in Olongapo wurde deutlich, dass sie dringlich unabhängige Einnahmen benötigen, um sich von diesen korrupten Kräften unabhängig zu machen und dauerhaft zu überleben. Am besten wäre die Schweine- und Wurmzucht für sie geeignet, letztere zur Herstellung von Dünger. Dafür muss allerdings Land her, am besten natürlich kostenloses in der Nähe der Müllhalde. Dort sollten so viele Frauen wie möglich arbeiten können. Zur Finanzierung würden wieder die Mikrokredite zur Verfügung gestellt. Zusätzlich würden alle Frauen eine Kooperative gründen, in die jeder ein wenig Geld einzahlt, und die jedem Mitglied zur Verfügung steht, im Falle einer Krankheit, denn leider gibt es auf den Philippinen keine staatlichen Krankenversicherungen.

Vor einiger Zeit sind vom GFC schon einmal Anträge für finanzielle Mittel gestellt. Es wäre eine Summe von rund 38.000 Euro notwendig,  um 20 Familien wirklich unabhängige Jobs zu schaffen.

Daher freuen wir uns über jegliche Hilfe, sei es mit Manpower oder finanziell.

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Die Geschichte der Müllhalde Olongapo – erzählt durch unsere lokale gute Seele Amy

People from the landfill

Before, the scavengers get junk from the dumpsite like plastic, cups, spoon, fork, cans, pvc, used papers, broken chairs, tarpaulin and so on, they need to sell them in the junk shop. For every 1 kilo of used cartoon they get only three pesos and fifty centavo (Php 3.50 = 0,60 €). This is not enough for a family even only with 1 kid, and it is a fact that there are many scavengers who have more than three kids.
The life of scavengers in the landfill is really miserable. When Ms. Marilyn, the husband of Marilyn and Mr. Henry Treutner and I arrived in the that place, you cannot imagine how the people could survive there. Most of their kids cannot go to school because of lack of financial needs.
Ms. Marilyn introduced the micro-credit system, with which we will lend them for example now about Php10,000.00 pesos to take care of piglets so that the other waste like vegetables could feed to the pigs. We started with five families.

001Nanay Vella’s Story
Nanay Vella is 70 years old. She is industrious and a religious persons. She goes to the dumpsite every morning to get food for her pig. From the start she has only one pig. She was so happy when luckily her name was picked in the draw-lots. She used the money to fix her pigpen and bought two piglets. Now she has two mother pigs already which could help her family to survive.

Nanay Lita’s story
Nanay Lita is 65 years old, both husband and wife are scavengers. Nanay Lita was so happy when one of her names was picked from the draw lots. She dreams to have piglets to help her family. After 6 months,
she sold the two pigs for Php 12.800.00 and paid her credit 10,000.00 pesos and leave the one pig. This pig is pregnant and hopefully could bear many piglets.

But before we gave them the three piglets each and Php4,000.00 to buy food starter for the piglets and pig houses, we conducted a seminar on “How to take care of pigs”

People from the landfill were attentive listening to Sir Louie.
After the Seminar on Hog Raising, to encourage a unity within the group we gave a teambuilding seminar given by Dr. Larafoster.

Now the micro credit has been pass through to other five families again namely:

Amy – unsre Gute Seele. Sie arbeitet ehrenamtlich jeden Tag auf der Müllhalde um den Menschen zu helfen. We love you Amy.

Der gesamte Bericht kann hier runtergeladen werden.

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Erfolgreicher Start Olongapo – Erste 21 Jobs geschaffen

Die erste Stufe des Sozial-Klimaprojekts in Olongapo ist nun angelaufen. Auf Mikrokreditbasis wurden nun für 21 Familien Jobs geschaffen, Davon: 4 x Schweinezucht (Schweine fressen Bioabfälle der Halde), 4 x Baumpflanzer, 2 x Näherin (Mit Kleidungsresten der Müllhalde), 11 x Fussmattenherstellung (mit Resten der Müllhalde). In dem Zusammenhang wurden die finanzierten Familien (wie so oft im Microcrediting meist Frauen) nicht nur für Ihren zukünftigen Job geschult, sondern erhielten auch eine Schulung wie man als Kooperative Ziele gemeinsam erreicht. Nach Erfolg sollen im zweiten Schritt für weitere 18 Familien Jobs geschaffen werden.

Das größte Ziel ist jedoch die Errichtung einer Biogasanlage. Auf der Halde stehen jeden Tag über 140 Tonnen Biomasse zur Verfügung, die eine Biomasseanlage von bis zu 2 MW speisen könnten.
GFC konnte ein Konglomerat von Top-Instituten gewinnen, um das Projekt durchzuführen.

das IZES Institut für Zukunftsenergiesysteme

  • der Weimarer Knoten
  • die Delavalle Universität Philipines

Diese waren begeistert von dem Projekt – der nächste Schritt ist eine Feasibility Study.
Wir können gespannt sein.

Herzlichsten Dank hier vor allem an unsere Frau vor Ort, Amy Sanchez, die ehrenamtlich jeden Tag für unser Projekt vor Ort unterwegs ist.

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