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7.VR-Bank-Bamberg Expertenforums am 8.9.12 in Bamberg

Einen schönen und interessanten Abend durften auf Einladung des Brose Baskets Businessclubs die Besucher des 7.VR-Bank-Bamberg Expertenforums am 8.9.12 verleben. Gemeinsam mit dem WOBLA, dem Stadtmarketing Bamberg und dem Institut Michael Ehlers, ist es gelungen drei ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit für die Veranstaltung zu gewinnen.

Bei angenehmer Atmosphäre in der Oddset Sports Lounge der Stechert Arena fanden sich sowohl Unternehmer als auch Privatleute ein, um sich genauer über das Thema Nachhaltigkeit zu informieren. Der Moderator des Abends, Michael Ehlers, erklärte den Begriff der Nachhaltigkeit. Sie basiert auf drei „Säulen“: Ökonomie, Ökologie und soziales Engagement. Zu jeder einzelnen Säule haben die Veranstalter Referenten gesucht, die vorbildlich für ihr Thema auftreten.

Die VR Bank Bamberg eG, vertreten durch Herrn Hans Gesell, seit 1. August diesen Jahres Vorstandsmitglied der VR Bank Bamberg, begrüßte die Gäste zum 7. VR Bank Bamberg Expertenforum. „Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg sind für die VR Bank Bamberg

Dirk KollmareG eng verbunden. Unternehmerische Verantwortung zu übernehmen bedeutet für die VR Bank Bamberg, neben der Orientierung der eigenen Geschäftstätigkeit an wirtschaftlichen Zielen, auch sozial und ökologisch verträglich zu agieren, im Sinne einer starken Gemeinschaft und einer verlässlichen Partnerschaft“ so Hans Gesell.
Ein solches Verantwortungsbewusstsein zahlt sich nach fester Überzeugung und langer Erfahrung unternehmerisch aus.

Wie wichtig soziales Engagement für ein Unternehmen ist, vermittelte der erste Experte des Abends, Wolfgang Heyder. Der erfolgreichste Manager des deutschen Basketball gewährte dem Publikum einen Einblick hinter die Kulissen der Brose Baskets. Er erklärte, wie wichtig es ist, auch die Region und die Jugend zu fördern. Gerade den Aspekt der Nachwuchsförderung hob Wolfgang Heyder besonders hervor. Die Brose Baskets sind fast täglich in Schulen und organisieren Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche in der Region.

Der zweite Experte des Abends, Dirk Kollmar, weiß als Geschäftsführender Gesellschafter der Oettinger Brauerei, wie man nachhaltig wirtschaftet. In seinem Vortrag übermittelte er dem Publikum, dass „preiswert nicht gleich billig ist“. Er hob den wirtschaftlichen Aspekt der Nachhaltigkeit hervor. Dirk Kollmar wies jedoch nach, dass ökologisches und wirtschaftliches Handeln einander nicht widersprechen, sondern bedingen. So setzt Oettinger z.B. mit seinen vielen Brauereistandorten auf kurze Lieferwege. Auch die Einhaltung des Reinheitsgebots ist ökologisch wertvoll. Oettinger setzt auf Erfolg durch Qualität, Erfolg durch Kontinuität und Erfolg durch Expansion.

Die dritte Expertin des Abends, Marilyn Heib, half dem Publikum den „Klimaschatz zu finden“. Durch ihren lebendigen Vortrag führte sie dem Publikum die Wichtigkeit nachhaltigen und ökologischen Denkens vor Augen. Die Vertriebsleiterin eines internationalen Windkraftunternehmens und Mitgründerin des Klimaschutzvereins Go ForClimate e.V. setzte in ihrem Vortrag nicht den Fokus auf erneuerbare Energien, sondern rief das expertenforum7_4Publikum dazu auf, Energie zu sparen.  Wenn die Menschheit nicht beginnt, über ihren Energieverbrauch nachzudenken und diesen zu reduzieren, nutzen auch erneuerbare Energien nichts. Die oft genutzten Ausreden „Keine Ahnung“, „Keine Zeit“ und „Kein Geld“ lässt sie nicht gelten. In ihrem Buch „Der Klimaschatz“ gibt sie Ihnen wertvolle Ratschläge an die Hand, wie Sie Ihren persönlichen Energieverbrauch oder den Ihres Unternehmens drastisch senken können, ohne viel Zeit- oder Geldaufwand.

Diese drei hervorragenden Vorträge machten auch dieses Expertenforum wieder zu einem gelungenen und sehr informativen Abend.
Das 8. VR-Bank-Bamberg Expertenforum findet am Samstag, den 02.02.2013, unter dem Motto „Motivation“ statt. Auch hierfür wurden bereits drei hochkarätige Referenten gewonnen.

Quelle: Ehlers Institut, Bamberg und VR Bank Bamberg eG

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Rege Diskussion bei Vortrag zu Energieeffizienz in Unternehmen

Am 25.04.2012 hielt Marilyn Heib zusammen mit Dr. Steffen Frischat von Bluenorm einen Vortrag und Workshop zum Thema „Energieeffizienz in Unternehmen“.

Plattform war der erstmalig durchgeführte NAWI Kongress (Kongress für nachhaltiges Wirtschaften).

Das Publikum war weit gestreut und beinhaltete neben Unternehmern auch Berater, Universitäten, Organisationen, alle Arten von Unternehmen und sogar politische Vertreter wie Bürgermeister, die sich der Sache angenommen haben die Mission Energieeffizienz ins Land zu tragen.

Daher war der Vortrag äußerst lebhaft. Rege wurde diskutiert woran es an der Energieeffizienz hapert. Man war sich einig, dass die größten Barrieren das Fehlen eines „Kümmerers“ in den Unternehmen und Kommunen ist, Jemand der die Einführung von Maßnahmen also puschen muss und soll. Zusätzlich wurde die Planungsunsicherheit und zu oft änderne Gesetzeslage kritisiert. Viel zu wenige Unternehmer und Kommune sind sich außerdem des riesigen Potentials der Energieeffizienz bewusst und auch die Finanzierung ist ein Problem, das aber gegenüber dem Fehlen des Kümmerers klein ist.

Zusätzlich stimmte die Mehrheit der Anwesenden zu, dass Unternehmer wohl nur über intelligentes Ordnungsrecht zu ihrem Glück gezwungen werden können, Energieeffizienz endlich umzusetzen.

Auch Marilyn Heib kann dem nur zustimmen. Die Praxis zeigt: Unternehmen wollen Kosten sparen und wollen nachhaltig und umweltfreundlich sein. Das tägliche Business, Wachstumszwänge oder einfach der Druck als Unternehmen zu überleben geben aber andere Prioritäten vor. Ein Unternehmer der sich dem Thema annimmt, hat weniger Zeit für sein Business. Ein nettes Beispiel von Dr. Frischat zeigt sehr schön, dass dies so nicht stimmt.

Wenn ein Unternehmen 5% seiner Gewinne in Energiekosten stecken muss (also rund 5% Energiekosten hat) und durch Energieeffizienz nur 10% Kosten sparen könnte (Laut führender Institute sind es eher 25-30%) , dann würde diese Energieeinsparung zu 0,5% mehr Gewinn führen und damit zu 0,5% mehr Ebit (da). Was muss ein Unternehmer normalerweise betreiben, um 0,5% mehr Ebit zu haben? Das ist immens und eine Überlegung wert.

Fakt bleibt: wir müssen die Fakten der Energieeffizienz weiter ins Land treiben und die Politik zu mehr Ordnungsrecht bewegen.

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55 Best practise Beipiele

Go For Climate wird nächstes Jahr zusammen mit dem Hamburger Klimaschutzfond eine Publikation zum Thema – 55 Best practise Beispiele das Klima zu schützen und dabei Jobs und Vermögen zu schaffen – veröffentlichen.

Ziel ist es

  • auf einfachste und sehr illustrative Art und Weise darzustellen, dass und wie Klimaschutz heute schon mit Energieeffizienz wirtschaftlich möglich ist
  • Bürger davon begeistern, mehr Energieeffizienzmaßnahmen durchzuführen/ zu fordern
  • Zeigen, dass in Deutschland ein riesiges Potential steckt €‘s und CO2 einzusparen und damit Jobs zu schaffen

Die geplante Auflage der Publikation beträgt 3000 – 5000 Stück, richtet sich an jeden Energieeffizienzinteressierten, für den einfache Broschüren für den Endverbraucher zu wenig sind und Fachlektüre zu viel ist. Bereits teilnehmende Firmen sind z.B. Siemens, Daikin, Juwi, Skysails, Soliterm, die Städte Münster und Aachen,…
Im Vorfeld wird der Hamburger Klimaschutzfond noch eine weitere Publikation zusammen mit BAUM e.V. veröffentlichen, die sich aber mit der Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen in der Industrie auseinandersetzt.

Weitere Informationen zu dieser Publikation erhalten Sie auf Anfrage.
Bitte senden Sie eine Mail an Marilyn Heib kontakt@go-for-climate.com

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